„Wir verlangen von unseren EMS-Partnern, dass sie sich aktiv einbringen und auf die Suche nach besseren, günstigeren und verfügbaren Alternativen bei kritischen Komponenten machen.“
Komax mit Hauptsitz in Dierikon (CH) ist Weltmarktführer für automatisierte Kabelverarbeitung. Das Unternehmen entwickelt und produziert Serienmaschinen sowie kundenspezifische Anlagen mit unterschiedlichsten Automatisierungsgraden. Ergänzt wird das Portfolio durch Qualitätssicherungsmodule, Testgeräte und intelligente Vernetzungslösungen für maximale Produktionsflexibilität und Effizienz. Komax bedient insbesondere die Automobilzulieferindustrie mit rund 3.500 Mitarbeitenden, einem globalen Vertriebs- und Servicenetz und Präsenz in über 60 Ländern.
Wir konsolidieren die Beschaffung und fokussieren uns auf einen exzellenten Kreis ausgesuchter globaler EMS-Dienstleister. Dabei priorisieren wir starke Zulieferer und verabschieden uns von vielen kleineren Partnern. Das hat strategische Gründe: Die Konzentration schafft Kostentransparenz und Effizienz. Variosystems ist einer von weltweit drei Preferred Suppliers.
Wir erwarten aktiven Input – etwa bei der Suche nach besseren, günstigeren und verfügbaren Alternativen für kritische Komponenten. Die Stückliste muss komplett offen sein, inklusive Preisen. Nur so können wir fair vergleichen. Zudem handeln wir für bestimmte Komponenten direkt mit dem Hersteller Komax-Preise aus. Ein Lager ist für uns Pflicht – wir betreiben konsequentes Risikomanagement.
Wir teilen Bauteile in vier Kategorien ein und legen für besonders sensible Komponenten Sicherheitsbestände an – mit einer Reichweite von 12, 24 oder 36 Monaten. Damit sind wir selbst im Katastrophenfall bis zu drei Jahre handlungsfähig. Das macht meines Wissens sonst keiner unserer Mitbewerber.
Während der Pandemie hat sich das voll ausgezahlt – wir konnten kritische Komponenten liefern, als andere es nicht konnten.
Seit wir Elektronik für unsere Maschinen benötigen, ist Variosystems dabei – das war Anfang der 1990er-Jahre. Sie sind also unser erster EMS-Partner überhaupt. Damals waren die lokale Nähe und die gemeinsame Sprache ausschlaggebend. Heute profitieren wir von der globalen Präsenz und Professionalität.
Für uns war die Eröffnung des Standorts in Sri Lanka zentral. Wir sind global aufgestellt und vor allem in Asien und insbesondere in China aktiv. Also brauchen wir einen Partner, der das auch ist. Variosystems stellt die meisten unserer Produkte in Sri Lanka her – und viele davon gehen direkt weiter in unser Werk nach China, aber auch in die Schweiz, nach Deutschland oder in die Türkei.
Manche davon machen vorher Station im Gerätebau von Variosystems in Kroatien. Dort werden Gehäuse und Kühleinheiten verbaut und die Produkte mit unserem eigenen Testturm getestet. Das globale Set-up von Variosystems bietet uns auch einen entscheidenden finanziellen Vorteil, da wir in CHF und USD abrechnen und so weniger stark von Währungsschwankungen und Wechselkursen betroffen sind.
Sie ist seit vielen Jahren von Offenheit und Vertrauen geprägt. Unsere Ansprechpartner sind absolute Profis – viele betreuen uns schon lange. Mit der Einführung der Customer Success Teams hat sich die Zusammenarbeit nochmals verbessert: ein Gesicht für den Kunden, schnelle Reaktion, Transparenz, Verständnis für unsere Anliegen – so soll es sein.
Wir besprechen unsere Partnerschaft quartalsweise in Synergiemeetings, arbeiten offene Punkte ab und tauschen uns im Engineering aus. Zudem bewerten wir unsere Lieferanten regelmäßig – auch nach ESG-Kriterien. Unsere Partner müssen bei EcoVadis mitmachen und sich stetig verbessern. Das erwarten unsere Kunden aus der Automobilindustrie ganz klar.

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