iconReferenzenHochpräzise Atemsimulation
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neosim AG

Hochpräzise Atemsimulation

Die Lungensimulatoren des Schweizer Unternehmens neosim ermöglichen praxisnahe Schulungen für Mediziner. Sie bilden Atmungsprozesse realistisch nach, reagieren selbstständig auf Eingriffe und liefern sofort messbare Daten. Für das innovative Projekt steuern wir unsere Elektronik- und Software-Expertise bei – von der Systementwicklung bis zur Qualitätssicherung – und unterstützen neosim gezielt bei der technischen Umsetzung.

„Swiss Made ist für neosim ein zentraler Wert. Deshalb sind die kurzen Wege zu unserem EMS-Partner so wichtig für uns. Genauso aber auch die Menschen, die dahinterstehen.“

Carina Barblan
Executive Assistant bei Neosim
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neosim AG

neosim, mit Sitz in Zizers (Schweiz), entwickelt Atemsimulatoren mit autonomer Physiologie, basierend auf wissenschaftlichen Daten. Ziel ist es, echte Behandlungssituationen abzubilden. Die Simulatoren erzeugen lebensnahe Atemmuster gesunder und kranker Patienten und reagieren eigenständig auf Eingriffe. So unterstützen sie die Ausbildung von Atemtherapeuten und Intensivmedizinern mit Echtzeit-Analyse durch moderne Überwachungsmethoden.

2017

startete unser gemeinsames Projekt.

15 Monate

von der Entwicklung bis zum Produkt.

Swiss Made

dank lokaler Nähe zu unseren Standorten Zizers und Buchs.

MaĂź statt Masse

Handmade mit höchster Qualität.

2017

startete unser gemeinsames Projekt.

15 Monate

von der Entwicklung bis zum Produkt.

Swiss Made

dank lokaler Nähe zu unseren Standorten Zizers und Buchs.

MaĂź statt Masse

Handmade mit höchster Qualität.

Lungenfunktion technisch simuliert

Aus neosims Expertise in Lungenphysiologie und unserem Know-how in Elektronik und Software entstand LuSi – ein mobiler, 2,5 kg leichter Babylungensimulator. LuSi erzeugt realistische Atemmuster und ermöglicht ein realistisches Training für Mediziner zur Beurteilung der Lungenfunktion und der Auswahl verschiedener Beatmungsverfahren in der Säuglingsbeatmung.

Herausforderungen gemeistert

Die technische Umsetzung stellte hohe Anforderungen an Entwicklung, Systemintegration und Qualitätssicherung. Eine der zentralen Herausforderungen lag in der mechatronischen Nachbildung der natürlichen Lungenbewegung – einem komplexen Zusammenspiel aus präziser Sensorik und Aktorik. Das Projekt umfasste so die vollständige Entwicklung von Hardware und Firmware.

Technische Umsetzung im Detail

Der Schwerpunkt lag auf einer speziell entwickelten Steuereinheit, die sämtliche Kernfunktionen für die Lungensimulation vereint. Sie ermöglicht eine Echtzeitsteuerung und bietet eine Bluetooth-Schnittstelle für die Anbindung an einen externen Computer, sowie eine Audioausgabe realistischer Atemgeräusche. Die Lungenbewegung wird durch einen mechanisch angetriebenen Balg unter präziser Softwaresteuerung erzeugt. Das System ist außerdem mit Sensoren ausgestattet, um wichtige Beatmungsparameter wie Druck, Luftzufuhr, Gaskonzentration und Lungenvolumen zu überwachen. Ein energieeffizientes Design ermöglicht zudem einen mobilen, batteriebetriebenen Betrieb.

Die Schnittstelle zwischen Technik und Funktion

Ein eigens entwickeltes Firmware-Framework ermöglicht die einfache Ansteuerung von Sensoren und Aktoren sowie die zuverlässige Datenübertragung via Bluetooth in Echtzeit. Auf dieser Grundlage konnte neosim die Applikationsfirmware zur Simulation der Lungenphysiologie eigenständig und ohne tiefgreifende Embedded-Software-Kenntnisse implementieren. In enger Abstimmung entstand eine leistungsfähige und kostenoptimierte Lösung, die den Anforderungen des innovativen Start-ups gerecht wird. Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, wurden über die Zeit laufend Anpassungen am Produkt vorgenommen.

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Babylungensimulator LuSi

Im Gespräch mit Carina Barblan, Executive Assistant bei neosim

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Carina Barblan
Executive Assistant bei Neosim
Was waren die größten Herausforderungen als Sie mit der Idee zum Lungensimulator gestartet haben?

Die Herausforderung am Anfang war, eine Referenz im komplexen Bereich der Neonatologie auf dem Markt zu finden. Wir wollten Ärztinnen und Ärzte begeistern, um den tatsächlichen Bedarf für Lungensimulatoren herauszufinden.

Welche Kriterien waren fĂĽr Sie bei der Auswahl des EMS-Partners besonders wichtig?

Made in Switzerland ist ein zentraler Qualitätsanspruch, den wir global nach außen tragen möchten. Kurze Wege zur Entwicklung und Produktion helfen das Projekt schnell und unkompliziert umzusetzen. Deshalb war es uns besonders wichtig, dass unser Partner Schweizer Wurzeln hat und diese gleichermaßen, wie auch wir, global vertritt.

Was waren die entscheidenden Punkte, die zur Zusammenarbeit mit uns gefĂĽhrt haben?

Natürlich ist Business immer Business. Es braucht eine klare Vision hinter dem, was man machen möchte. Aber es braucht auch etwas Herzblut, mit dem ein Team hinter einem Projekt steht. Und genau das haben wir bei dem Entwicklerteam von Variosystems gefunden. Außerdem hatten wird durch ein vorheriges Projekt bereits volles Vertrauen in die fachliche Kompetenz, was den Einstieg in das Projekt LuSi enorm erleichtert hat.

Welche Vorteile haben sich aus der Zusammenarbeit ergeben?

Erst durch die Zusammenarbeit entstand die Möglichkeit, LuSi überhaupt weiterzuentwickeln. Dank der Entwicklung in Buchs und das Rapid Prototyping in Zizers wurden kurze Wege, schnelle Entscheidungen und gleichzeitig Made in Switzerland gewährleistet. Der Austausch mit den Spezialisten war ein echter Gewinn für die Entwicklung des Produktes. Am Ende sind es vor allem die Menschen, die dahinterstehen, die den entscheidenden Unterschied machen.

Welche Qualitätsanforderungen müssen Ihre Produkte erfüllen?

Unsere Produkte müssen strenge Anforderungen an Zuverlässigkeit, Sicherheit und langfristige Leistungsfähigkeit erfüllen. Obwohl die Elektronik den Kern des Systems bildet, müssen alle Komponenten und Schnittstellen nahtlos zusammenarbeiten und denselben hohen Qualitätsstandards entsprechen. Bei Variosystems lassen wir den Simulator – also Elektronik und Lungenmodul – direkt zusammenbauen. So entsteht ein komplett integriertes System aus einer Hand, von der Elektronik über die Verkabelung bis hin zur Montage in der Produkthülle.

Was waren Highlights in der Zusammenarbeit?

Es war die Zusammenarbeit mit der Entwicklungsabteilung und die umfassende Betreuung während des gesamten Projekts. Bemerkenswert war das tiefe Verständnis für unser Produkt, das sich in gezielter Unterstützung bei allen technischen Aspekten zeigte. Hier traf unsere Vision auf echte Kompetenz – und das hat die Zusammenarbeit besonders wertvoll gemacht.

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